Alveon

Kimera

 

Exodus:

Die Geschichte der Kimera beginnt mit einer großen Reise.
Von einer Naturkatastrophe von ihrer Heimatwelt vertrieben,
wanderten riesige Kolonie-schiffe generationenlang durch den Weltraum. Wo einst die Heimatwelt der Kimera lag, weis niemand. Als sie den Planeten Asgard erreichten, erzählten selbst die ältesten
nur noch aus Legenden und Überlieferungen davon, wie das leben der Kimera einst war.

 

Nicht alle, der von der Heimatwelt gestarteten Klane erreichte Asgard, der Klan Katarn 'verschwand',
die angehörigen Heirateten in andere Klane ein, vielleicht fiel ihr Kolonieschiff einem Angriff zum Opfer.
Der Klan Kharak hingegen, entschied sich kurz vor der Ankunft, auf einem anderen Planeten zu siedeln - die Kharak Werften sind heute die größte und bekannteste Raumwerft der Kimera.

 

Geister

Nur wenige Jahre lebten die Kimera auf der Oberfläche. Denn dann entdeckten sie die Überreste der Aesir. Inschriften
und Statuen erzählten: Dies war die Welt ihrer Götter. Der Klanrat entschied mit den Kia'Maar - einem Orden mit besonderen Kräften - das diese Welt nicht durch Kolonisation zerstört werden sollte. So Entwarf man fliegende Städte, die wenige Kilometer über der Oberfläche schweben sollten. Die Großmeister der Kia'maar schufen einen Bann, der jeden Aufhalten sollte, der es wagte die Oberfläche zu betreten.
Kaum das die Kolonisten die ersten Städte bevölkerten, wurde ein Abwehrnetz um den Planeten gespannt. Drohnen, die jedes Schiff aufhalten sollten, das sich der Oberfläche auch nur näherte.

 

Warum so extreme Maßnahmen nötig waren, weis heute allein der Orden der Kia'maar. Die Klanräte, die damals die Entscheidung trafen, Hüllen sich in schweigen, oder sind inzwischen verstorben.
Man sagt, die Geister der Götter würden noch immer dort wandeln und man wolle nicht den Zorn der Götter auf sich ziehen.
Andere erzählen, es wurden besondere Technologien und Waffen gefunden, die nicht in falsche Hände fallen dürften.
Natürlich wird auch von Arroganz oder Machtgier des Ordens gesprochen, doch es bleiben spekulationen, denn niemand weis, was auf der Oberfläche vor sich geht.

 

Humanoide

Als die Kimera auf Antari, Midgard und die anderen Völker trafen, dachte man zunächst an einen Verlorenen Stamm der Menschen, doch die Gene zeigen deutliche unterschiede auf. Kimera besitzen ein Enzym das Gen-/Zellschäden repariert und somit Erbkrankheiten weitesgehend verhindert.
Des weiteren zeigt das Volk eine erstaunliche Fähigkeit, einfache Körperfunktionen zu kontrollieren. Sie können ihre Verdauung beinahe 'Anhalten' um die Wirkung eines Giftes zu verzögern, sie beschleunigen um einen Mangel an Nährstoffen auszugleichen, oder den Körper auf die Aufnahme bestimmter Stoffe ausrichten.
Kimera besitzen darüber hinaus eine größere genetische Dichte als Menschen. Doch wie auch bei Menschen, sind viele Bereiche dieser Gene Inaktiv. Neuste Forschungen vermuten gar, das die Kimera diese Gene selbst deaktiviert haben, bzw. sie über einen genetischen Schlüssel gesperrt wurden. Wie, Wann und Warum ist nicht bekannt.

 

die Magie der Kia'maar

Die Kimera sind, soweit bekannt, das erste Volk das 'aktive' Magier hervorgebracht hat. Magie, die über Telepatie oder intuitive Reaktionen hinausgeht.
Der Orden der Kia'maar wurde bereits auf der Heimatwelt gegründet, um die 'Gefahr' die von unausgebildeten Magiern ausgeht, zu bannen.
Seine Mitglieder sind in der Lage, die Kraft der Elemente zu Kontrollieren, Feuer, Eis, Energie, Licht, Telekinese, Telepathie - sind nur einige der Fähigkeiten die dokumentiert wurden.

 

Balance der Macht

Als das Reich der Kimera zu expandieren begann und sie Beziehungen zu der Republik Lutiens und den Antari aufbauten, wurden sie zunehmst ein Dorn im Auge des Kaisers von Midgard.
Das größte Reich der Menschen basierte auf Furcht vor der gigantischen Flotte und der oft grausamen Waffen.
Da, trotz der Technologie, die die Kimera auf Asgard fanden, sie Midgard weiter unterlegen waren, formte sich ein Bündnis zwischen Kimera und Antarum.
Die Republik Lutien wurde zunehmend instabiler, so das ein weiteres Bündnis in diese Richtung immer unwahrscheinlicher wurde.
Der Krieg war unausweichlich.
Heute steht auch Midgard ein Großteil der Technologie von Asgard offen. Der Orden der Kia'maar hat zahlreiche Adepten Midgards aufgenommen und 75% der konföderierten Raumflotte werden auf Midgards Mond Baal Sekundus gebaut und gewartet.

 

Den Kimera wird ein entscheidender Beitrag an der heutigen Stabilität der Konföderation und der einzelnen Reiche zugesprochen.

 

Codex Kimera:
Durch das Zusammenleben mit Menschen ist viel der alten Kultur verschwunden, selbst die Sprache ist heute die der Menschen. Es gibt nur noch sehr wenige, die der alten Worte mächtig sind. Viele Kimera haben terranische Namen angenommen.
In neuster Zeit jedoch wird ein trend bemerkt, das die jüngeren Kimera sich zunehmend für die Vergangenheit interessieren. Dinge wie Legenden und die Sprache sind zu großen Teilen verloren gegangen, recherchen Enden oft am Tor eines Tempels des Ordens oder führen Tief in die Archive der schwebenden Klanstädte.
Was sich jedoch all die Generationen hindurch erhalten hat, ist die Orientierung in Klane. Jeder Kimera weis, welchem Klan er angehört. Klanfeden die in jahrtausende alten Legenden erzählt werden, haben heute noch bestand. Allianzen, geschmiedet von Persönlichkeiten der Geschichte, die vielleicht nie gelebt haben, bestehen noch heute.

 

Geschichte der Heimat:

Vor weniger als zwanzig Jahren gab der Orden gesammeltes Wissen über das Volk frei. Aus den beinahe zerfallenen Büchern, datenKristallen und Steintafeln rekonstruierte man mit angesehen Forschern der Antari die Geschichte über das Leben auf der Heimatwelt.
So weis man, das Kimera von grünen Wiesen bedeckt war, Tiere die an Saurier, Büffel und Pferde erinnern bevölkerten die Ebenen und mächtige Säulen aus Stein erhoben sich in den Himmel.
Die Klane lebten ihr getrenntes Leben auch bereits dort. Städte der Klane verteilten sich über den gesamten Planeten. Wandernde Klane bewegten sich in Karawanen durch das Land, andere errichteten riesige Städte, wie auch die Feste von Athuan.
der Turm von Athuan, das Zentrum der Feste, war der Sitz des Kaisers, dem Führer aller Klane. Der letzte Kaiser, Jorel, blieb der Legende nach auf Kimera zurück, als sich die Vernichtung über das Land legte und ermöglichte seinem Volk dadurch die Rettung.
Das Buch des Jorel ist das größte Referenzwerk über die kimerische Geschichte und auch das einzige altkimerische Buch das komplett in terranisch übersetzt wurde.

 

Kunst & Tradition

Immer mehr Kimera - insbesondere die jüngere Generation - interessiert sich zunehmend für die Vergangenheit des Volkes. Sie erkundigen sich nach den alten Namen, alten Sitten und Traditionen. Zu diesen Traditionen gehörte auch, mit Schriftzeichen verzierte Kleidung, oder das Zeichnen von einfachen Formen auf die Haut. Diese Formen stellen gewöhnlich nichts bestimmtes dar. Der Ursprung dieser Tradition liegt wohl darin, das die Mitglieder eines Clans oder Ordens sich als solche Erkennbar machten - Obwohl die dazu verwendete Farbe regelmäßig erneuert werden muss.