Alveon

Nachtstahl

Nachtstahl wird ausschließlich von Mythrir verwendet und hat seinen Namen von der grau-schwarzen Farbe des Metalls. Niemand außer Mythrir ist in der Lage eine Nachtstahlklinge länger als eine Sekunde zu halten.

 

Nachtstahl scheint auch Leder oder Stahl zu zersetzen, "Halterungen" oder künstliche Arme konnten den Effekt bisher nicht umgehen. Die Konföderation hat alle Versuche gestoppt, selbst Nachtstahlwaffen zu nutzen. Das Material wird ausschließlich auf Minen tief im Mythrir-Territorium gewonnen. Man vermutet das Loki, oder einer der anderen Götter des großen Krieges den Stahl dort erschaffen haben. Andere sagen es sind die Hüllen von Raumstationen und Raumschiffen, Waffen und Rüstungen die im Laufe von fünftausend Jahren in die Erde getrieben und begraben wurden.
Aber wie kommt es dann, das Erzschürfer in großer Tiefe auf Nachtstahl treffen?
Vielleicht ist es auch eine Verseuchung, eine Vergiftung die einen ganzen Planeten befallen kann.
Einige Kolonien der Antari unternehmen enorme Anstrengung, um Nachtstahl von ihrem Planeten fernzuhalten. Jedes Artefakt wird unter größter Vorsicht entfernt, um keine weitere Infektion zu riskieren.
Wenn es die Hüllen von Raumschiffen sind, müssen diese so riesig gewesen sein wie die Megalithe der Korin. Das wiederum würde niemanden wundern, denn die Korin haben den Krieg ja verloren. Der alte Feind muss mächtiger gewesen sein, als die alten Götter der Kimera.
Nachtstahl wird normalerweise in kleinen Teilen gefunden. Verbogenes Metall oder Klumpen, aber mehr oder minder erkennbare Teile alter Artefakte die dann umgeschmolzen werden.

 

Die Minen von Tura'dur

Die wenigen militärischen Kreuzzüge, die der Kaiser von Midgard gegen die Mythrir führte, sind die einzigen Informationsquellen aus dem Reich der Mythrir. Dadurch ist zumindest bekannt, das die Mythrir große Mengen Nachtstahl im Baum ihrer Raumschiffe verwenden. Es scheint eine Grundlage vieler ihrer Technologien zu sein.
Leider ist schon damals klar geworden, dass die Erforschung von Nachtstahl auf reguläre weise nicht möglich ist. der geistesverändernde Effekt der meisten Artefakte schlägt bei Wissenschaftlern schneller an. Es wird allgemein vermutet, das es daran liegt, das die Wissenschaftler sich bewusst mit dem Metall beschäftigen und versuchen jede Information zu verarbeiten.
Die Minen von Tura'dur sind die einzige Nachtstahl-Quelle, von dem größere Scans und Videoaufzeichnungen existieren. Große Schluchten im Boden, die unablässig weiter getrieben werden und Nachtstahl in großen Karren an die Oberfläche bringen.
Der Rat von Midgard hat vor einigen Jahren die Entsendung von Stoßtruppen befohlen, um den Betrieb der Minen zu stören. Ob die Mission erfolgreich war unterliegt der Geheimhaltung.
Jedoch so viel ist bekannt: Es hat nie eine zweite Mission dieser Art gegeben.

 

In sehr kriminellen Umgebungen leben Hexer, ausgestoßene des Kia'maar Ordens, die regelmäßig kleine Mengen des Metalls zu sich nehmen. Sie experimentieren damit, um ihre Kräfte zu steigern oder Zugang zu Kräften zu erlangen, die dem Orden verschlossen sind.